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Webserien – filmisches Format im Internet

Ausgehend von der Tagung in Gießen „Narrative Genres im Internet und in anderen neuen Medien“ und dem dortigen Vortrag von Prof. Dr. Markus Kuhn wurden wir auf das Phänomen der Webserien aufmerksam. (Über das der mobisodes hatten wir bereits in einem früheren Beitrag berichtet.) Auf die erste Webserie, die ich sah, brachte mich eine Freundin: „Sex and Zaziki“ aus Düsseldorf. Damals tauschten wir uns noch über den Wahrheitsgehalt dieser Serie aus, ob sie nun professionell gedreht wurde oder nicht. Der Vorspann älterer Sendungen zeigte dann aber schnell, dass es sich hier um Profis handeln musste. Luftaufnahmen, stylishe Portraits, atemberaubende Kamerafahrten – ein ziemlich klares Indiz dafür, dass da ein Unternehmen dahinter steckte.

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Erzähl doch mal. Digital Storytelling. Wie geht das?

Storytelling ist derzeit in aller Munde. Nicht zuletzt im Werbemunde, denn soviel ist klar – mit guten Storys lassen sich angepriesene Produkte gut verkaufen. Dabei ist das Geschichtenerzählen eine menschliche Form der Kommunikation mit langer Tradition.

Eine Geschichte ist keine einzelne Information. Sie ist ein umfassendes Informationssystem, dessen Inhalt erst nach der Rezeption der ganzen Geschichte verstanden wird. Üblicherweise wird sie durch Sprache vermittelt. Dass es auch anders geht, zeigen die Web-2.0-Tools, auf die im Folgenden noch verwiesen werden wird. Meist ist eine Geschichte linearer Natur, es sei denn sie wird fragmentarisch erzählt. Aber selbst dann ergeben die Fragmente in ihrer Summe ein lineares Ganzes. Ursprünglich und auch heute noch diente das Erzählen der Weitergabe von Informationen. Die Art von Geschichten, mit denen ich groß geworden bin, sind verschriftlichte und somit fixierte Erzählungen. Mittlerweile wird die Verschriftlichung jedoch durch Fotos, Videos oder Töne ergänzt, was unter dem Begriff des Digital Storytelling zusammengefasst wird.

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Micromovies: Wieder ein Snack diesmal fürs Handy

Micromovies bezeichnen Kurzfilme, die einerseits kompatibel zum Abspielen für das Handy sind und andererseits mit der Handyvideokamera gedreht wurden. Zahlreiche Festivalorganisatoren, Filmwissenschaftler usw. beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema, so auch Reinhard F. Wolf. Für das Online-Kurzfilmmagazin http://www.shortfilm.de hat der Autor recherchiert und Texte über das neue Format Micromovie veröffentlicht: „Der Begriff Micromovie wurde in den 80er Jahren in Nicholas Negroponte’s Architecture Machine Group am MIT geprägt und 1993 von Glorianna Davenport (Interactive Cinema Group am MIT Media Lab) im Kontext interaktiver Videodatenbanken – 1997 auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen vorgestellt – erweitert.“ (Wolf, 2005, S.1)

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Theoretisches: Interaktivität

Das Problemkind aller Definierwütigen, da sie allerlei Fachgebiete umspannt und dementsprechend interdisziplinär betrachtet werden muss. Ursprünglich kommt der Begriff vom lateinischen inter agere, was so viel bedeutet wie zwischeneinander/untereinander handeln. Diese Ableitung von der Interaktion ist den vielen Definitionen von Interaktivität mehr oder weniger gemein, dennoch sind die Ansätze zahlreich und verschieden.

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Mobiler Content

Mobiler Content ist ein Wachstumsfeld der Zukunft. Sei es auf dem Markt der Apps oder E-Books, zahlreiche Studien (z.B. bitkom Studie: „Die Zukunft der digitalen Consumer Electronics – 2010“) belegen: jeder möchte seine neuen Smartphones oder Tablet-PCs mit Inhalt füllen. Auch wenn die Entwicklung bereits voranschreitet, mangelt es noch an Content. Eine zukunftsfähige Broadcasting-Technologie wurde zwar bereits geschaffen, jetzt gilt es nur noch sie zu nutzen. Nur noch? Wird sie doch längst!
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