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Kollaboratives Schreiben

Beim Besuch der diesjährigen Buchmesse in Leipzig stieß ich auf ein Plakat von BookRix mit der Aufschrift: „Social Book“. Der Name klingt ziemlich offen und etwas öde, aber interessieren tut mich dann natürlich doch, was sich dahinter verbirgt. Durch meine Recherche bei BookRix fand ich schließlich heraus, dass es sich um die „einfache“ Möglichkeit handelt ein Buch gemeinsam zu schreiben. Das ist nun nichts Neues, nur dass man dies eben nun auch über die sozialen Netzwerke (in diesem Falle nur über Twitter und Facebook) verfassen kann. Man versieht sein Posting mit einem bestimmten Hashtag (also einem Stichwort, wie aus Twitter bekannt) und es wird automatisch (wenn man dann auch angemeldet ist, logischerweise) zu dem entsprechenden „Social Book“ hinzugefügt.

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Erzähl doch mal. Digital Storytelling. Wie geht das?

Storytelling ist derzeit in aller Munde. Nicht zuletzt im Werbemunde, denn soviel ist klar – mit guten Storys lassen sich angepriesene Produkte gut verkaufen. Dabei ist das Geschichtenerzählen eine menschliche Form der Kommunikation mit langer Tradition.

Eine Geschichte ist keine einzelne Information. Sie ist ein umfassendes Informationssystem, dessen Inhalt erst nach der Rezeption der ganzen Geschichte verstanden wird. Üblicherweise wird sie durch Sprache vermittelt. Dass es auch anders geht, zeigen die Web-2.0-Tools, auf die im Folgenden noch verwiesen werden wird. Meist ist eine Geschichte linearer Natur, es sei denn sie wird fragmentarisch erzählt. Aber selbst dann ergeben die Fragmente in ihrer Summe ein lineares Ganzes. Ursprünglich und auch heute noch diente das Erzählen der Weitergabe von Informationen. Die Art von Geschichten, mit denen ich groß geworden bin, sind verschriftlichte und somit fixierte Erzählungen. Mittlerweile wird die Verschriftlichung jedoch durch Fotos, Videos oder Töne ergänzt, was unter dem Begriff des Digital Storytelling zusammengefasst wird.

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Zukunft der Zeitung?

Ich lese immer noch gerne meine Zeitung am Frühstückstisch mit der ersten Tasse Kaffee oder Tee am Morgen. Manchmal wünsche ich mir aber eine personalisierte und vor allem höchst aktuelle Form der Tageszeitung und das am Computer. So dass ich mir bei Artikeln, die ich nicht schaffe, zu Ende zu lesen, Anmerkungen machen kann, oder weitere Artikel zu einem Thema finde (gemäß entsprechender Verlinkungen im Internet). Es gab und gibt sehr viele verschiedene Entwicklungen in diese Richtung, aber keine davon hat mich bislang zufrieden stellen können. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Natürlich kann ich mich noch lange mit der Papierform begnügen und das Internet für zusätzliche Informationen nutzen. Doch wir wissen alle, dass wir die wenige Zeit höchst sinnvoll nutzen möchten. Dazu gehört für mich eben auch ein Überblick der aktuellen Nachrichten, die mich interessieren. Wenn Amazon meinen Geschmack treffen kann, warum dann nicht auch eine Zeitung? Diese höchst intelligenten Empfehlungsszenarien müssen sich doch auch in einer Internetzeitung implementieren lassen können… „Zukunft der Zeitung?“ weiterlesen

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Lesen in Zeiten der Tablet-PCs

Dass Umbrüche mit Ängsten einhergehen, ist bekannt.  Angesichts der jüngsten Entwicklungen am Buchmarkt dürften derzeit wieder einmal die Vertreter des Verlagwesens besonders ängstlich sein. Nicht genug, dass verlegerisch tätige Geschäftsleute eine zunehmende Globalisierung des literarischen Geschmacks annehmen und dafür Köpfe rollen lassen wie bspw. den von Elisabeth Ruge vom Berlin Verlag. Sie zeichnete sich in ihrer Tätigkeit als Verlegerin des von ihr mitgegründeten Verlags dadurch aus, dass sie nicht nur große Namen herausbrachte sondern auch weniger bekannte Autoren förderte. Darüber hinaus scheint mit den Tablet-PCs nun doch noch die Umwälzung des Buchmarkts möglich, die den in Deutschland meist überteuert vertriebenen Lesegeräten für E-Books und E-Papers bisher nicht so recht gelingen wollte. Schließlich sind die Tablet-PCs in ihrer Nutzung weitaus weniger eingeschränkt. „Lesen in Zeiten der Tablet-PCs“ weiterlesen

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Micromovies: Wieder ein Snack diesmal fürs Handy

Micromovies bezeichnen Kurzfilme, die einerseits kompatibel zum Abspielen für das Handy sind und andererseits mit der Handyvideokamera gedreht wurden. Zahlreiche Festivalorganisatoren, Filmwissenschaftler usw. beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema, so auch Reinhard F. Wolf. Für das Online-Kurzfilmmagazin http://www.shortfilm.de hat der Autor recherchiert und Texte über das neue Format Micromovie veröffentlicht: „Der Begriff Micromovie wurde in den 80er Jahren in Nicholas Negroponte’s Architecture Machine Group am MIT geprägt und 1993 von Glorianna Davenport (Interactive Cinema Group am MIT Media Lab) im Kontext interaktiver Videodatenbanken – 1997 auf den Internationalen Kurzfilmtagen Oberhausen vorgestellt – erweitert.“ (Wolf, 2005, S.1)

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Veröffentlicht in digital stories, Social Media, Twitter

Erzählsnack

Was wir uns unter neuen Erzählformaten eigentlich vorstellen, zeigt beispielsweise Florian Meimberg mit seinen tiny_tales. Regelmäßig veröffentlicht er dort sehr kleine und ebenso kurze Geschichten per Twitter. Hier zwei Beispiele:
David atmete flach. Er  schwitzte. Wie vor jedem Flug übermannte ihn die Panikattacke. Er  räusperte sich. „This is your captain speaking.“
Freitag, 4. Februar 2011 via web
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Frische Zahlen

Erst vor drei Tagen veröffentlichte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden aktuelle Zahlen zur mobilen Internetnutzung per Handy. Die Pressemitteilung Nr.060 spricht so ziemlich  für sich. Und eine kleine Vorwegnahme: Im vergangenen Jahr stieg der Anteil der Internetnutzer per Handy um sage und schreibe 78 Prozent! Es sind zwar nach wie vor nur 16 Prozent aller Handy-Besitzer, die mit ihrem internettauglichen mobilen Endgerät eben dieses aufsuchen. Doch bleiben wir realistisch: auch hier hat die Zukunft mal wieder begonnen und schon bald werden es mehr als die Hälfte sein. Für eine detaillierte Aufschlüsselung der Gegenwart klickt Ihr am besten einfach auf den Link!
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Theoretisches: Interaktivität

Das Problemkind aller Definierwütigen, da sie allerlei Fachgebiete umspannt und dementsprechend interdisziplinär betrachtet werden muss. Ursprünglich kommt der Begriff vom lateinischen inter agere, was so viel bedeutet wie zwischeneinander/untereinander handeln. Diese Ableitung von der Interaktion ist den vielen Definitionen von Interaktivität mehr oder weniger gemein, dennoch sind die Ansätze zahlreich und verschieden.

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Mobiler Content

Mobiler Content ist ein Wachstumsfeld der Zukunft. Sei es auf dem Markt der Apps oder E-Books, zahlreiche Studien (z.B. bitkom Studie: „Die Zukunft der digitalen Consumer Electronics – 2010“) belegen: jeder möchte seine neuen Smartphones oder Tablet-PCs mit Inhalt füllen. Auch wenn die Entwicklung bereits voranschreitet, mangelt es noch an Content. Eine zukunftsfähige Broadcasting-Technologie wurde zwar bereits geschaffen, jetzt gilt es nur noch sie zu nutzen. Nur noch? Wird sie doch längst!
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